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Brandenburg zahlt Ausstellungsvergütungen

Brandenburg zahlt Ausstellungsvergütungen

Fachgruppe Bildende Kunst der ver.di Land Brandenburg Brandenburg  – Landeswappen

Nach Berlin zieht nun mit Brandenburg ein zweites Bundesland nach und wird künftig bei Ausstellungen von Arbeiten Bildender Künstlerinnen und Künstler, die dort leben oder arbeiten, und in Ausstellungsorten ihre Bilder zeigen, die dem Bundesland zugeordnet sind, eine Vergütung zahlen. Die Höhe der Vergütung entspricht fast dem Berliner Modell: Für eine Einzelausstellung mit bis zu 2 Personen wird jedem Austeller oder jeder Ausstellerin 1.000 Euro gezahlt; bei mehreren teilnehmenden Personen reduziert sich die Summe entsprechend.

Nötig ist in jedem Falle ein Ausstellungsvertrag, wie er als Muster in der Vertragsmappe der Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di angeboten wird. (Das Vertragswerk kann gegen eine geringe Gebühr in Berlin bei der Fachgruppe bestellt werden:
(https://kunst.verdi.de/service/vertragswerk-kunst).

Die Verordnung erkennt an, dass Ausstellungen vergütet werden müssen – eine Forderung, wie sie die Fachgruppe Bildende Kunst in ver.di schon seit Jahren stellt. Es ist zu hoffen, dass es weitere Bundesländer schaffen, ein solches System der Vergütung aufzubauen, und vor allem auch die Kommunen ihre Verantwortung den Bildenden Künstlerinnen und Künstlern gegenüber ernst nehmen und dieses Modell übernehmen. Denkbar wäre, dass die jeweilige Landesregierung einspringen und die Finanzierung mit trägen.

Leitlinie Brandenburg

Die Leitlinie
des Landes Brandenburg zur Ausstellungsvergütung wird auf der Seite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur als pdf-Datei (103 kB) zur Verfügung gestellt.